Aus zwei Jahren Vorarbeit an ECAP entstanden
AgentWarden ist ein Programm von JamOneAI, gegründet und geleitet von Adnan Schulze-Hüneke.
Woher das Projekt kommt
AgentWarden baut auf zwei vorhandenen Arbeiten auf: dem IETF-Individual-Draft draft-schulze-ecap-00 (Ethical Crawler Agreement Protocol) und der konzeptionellen Vorarbeit an einer Anti-Prompt-Injection-Firewall. Beide Projekte liefern Fundament und Domänenwissen, sind aber kein Neuanfang bei null.
Die formale Verifikationskomponente hinter den Semantic Guardrails läuft bereits produktiv in einem anderen internen Projekt, was die Machbarkeit praktisch belegt statt nur theoretisch zu behaupten.
Wo wir gerade stehen
AgentWarden befindet sich in aktiver Entwicklung, mit dem ECAP-Handshake und der Audit-Beweiskette als erstem fertiggestellten Baustein. Aktuell ist das Team ein Einzelunternehmer mit relevantem Vorlauf. Für ein verkaufsfähiges Enterprise-Sicherheitsprodukt ist der Plan, ein Kernteam aus Backend/Kryptografie, ML/Verhaltenserkennung und DevSecOps aufzubauen, sobald aus dem Konzept ein Produkt mit echten Pilotkunden wird.
Vor dem ersten zahlenden Enterprise-Kunden sind externe Sicherheitsaudits und Penetrationstests fest eingeplant, nicht als Kür, sondern als Voraussetzung.
Woran wir uns halten
Open-Source-first
Kommerzielle Bausteine nur, wo Aufbauzeit oder Betriebsrisiko den Preis eindeutig rechtfertigen. Keine kostenpflichtige Drittkomponente ist für den Betrieb zwingend.
EU/DSGVO-first
On-Prem-fähig, PII-Erkennung läuft lokal ohne Cloud-Anbindung, ein optionaler Cloud-Fallback ist standardmäßig deaktiviert.
Klare Schutzgrenze
AgentWarden schützt Infrastruktur vor Agenten-Traffic. Kein Endpoint-Schutz, keine Phishing-Abwehr, keine übertriebenen Versprechen jenseits dieses Schutzbereichs.
Mitgestalten statt nur zusehen
Design-Partner aus der ersten Pilotphase prägen direkt, welche Funktionen als Nächstes entstehen.